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Er gehört zu den leichten Kaltblütern. Seine Vorfahren sind die Tundren- und Waldpferde.
Die Irischen Zigeuner nutzten ihn als Wagenpferd. Das "fahrende Volk" lebte vorwiegend von Schmiedearbeiten und vom Kesselflicken. Durch das Geklimper ihrer Gerätschaften an den Wagen wurden sie dann "Tinker" oder "Kesselflicker" genannt. Dies war kein Kosename, eher ein Schimpfwort. In seiner Heimat Irland wird der Tinker als "Coloured Cob of Gipsy`s Type" bezeichnet. Bei der Zucht wurde wenig auf das Aussehen geachtet, der Charakter und die Einsatzbereitschaft standen an erster Stelle. Und so wurde aus der Mischung verschiedener Rassen das liebenswerte Pony wie wir es heute kennen.
Wie wir auf den Tinker kamen...
Als Koch und Köchin suchten wir nach einem gemeinsamen Hobby als Ausgleich zur Gastronomie. So kamen wir im Oktober 2002 zu Alicia und Tracy. Die Stuten wurden dann in Hamburg auch gleich gedeckt. Tracy von Maximilian und Alicia von Cahal. Die Zwei fühlen sich bei uns tinkerwohl. Wir haben die Offenstallhaltung gewählt. Das gesündeste was man seinen Tieren antun kann. Unsere Zwei waren noch nie krank. (Toi,toi,toi) Im Juni 2003 wurde dann "Candy von Kannenburg" geboren, das Fohlen von Cahal. Kurz darauf im Juli 2003, dann "Moritz von Kannenburg" von Maximilian. Moritz ist beim "Zuchtverband für Deutsche Pferde E.V." Prämienfohlen geworden und Candy haben wir behalten. Sie ist unser Goldstück, ganz lieb und wird auch nicht verkauft, denn sie ist unser allererstes Fohlen. Alicia wurde mittlerweile vor der Kutsche eingefahren und benimmt sich vorbildlich. Im Mai 2004 eröffneten wir in Kannenburg einen kleinen Imbiss. Die Nachfrage nach Reitunterricht und Kutschfahrten nahm zu. So kam Caitlyn zu uns. Sie überzeugte uns durch ihren unbestechlichen, gutmütigen Charakter. Zur Zeit wird sie unter dem Sattel ausgebildet und im nächsten Jahr sollen Alicia und Caitlyn zusammen vor der Kutsche laufen. Tja und dann ist da noch Friendly, er ist ein 4jähriger Deckhengst und macht seinem Namen alle Ehre. Er ist Prämienhengst und soll im Herbst als Irish-Cob vorgestellt werden. Er ist eine Seele von Hengst und total lieb im Umgang. Auf unsere Tinker ist Verlaß und sie haben einen absolut reinen Charakter. Selbst unser kleiner Sohn Malte kann ohne weiteres an jedes Tier rangehen.
Von wegen "rangehen" liebe Mama, hier muss man doch wirklich alles selbst machen. Komm Friendly wir gehen zum Reitunterricht.
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